Initiative ENGAGEMENT BEGEISTERT

In unserer derzeit durch die Pandemie geprägten Zeit, sind gerade viele Projekte zum Stillstand gekommen. Daher ist es uns gerade jetzt besonders wichtig auf das für uns alle wichtige Wirken von freiwillig Engagierten in Kirche, Kultur, Sport und auch im sozialen Bereich hinzuweisen. 

Nichts ist so mitreißend, wie Menschen die mit Freude etwas tun, wovon sie überzeugt sind.

Unsere Initiative ENGAGEMENT BEGEISTERT lässt freiwillig Engagierte zu Wort kommen, die uns erzählen, was sie motiviert sich in ganz unterschiedlichen Bereichen unserer Gesellschaft zu engagieren.

Toll, dass es so viele gute Gründe und Möglichkeiten gibt sich einzubringen.

Schau mal und #findedeinengagement

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Andreas

Ich bin durch Zufall Trainer geworden; der eigentliche Trainer konnte aus Zeitgründen nicht mehr das Training leiten.

Das ist mehr als 35 Jahre her. Was mich antreibt als Trainer, ist den Spielern den Spaß am Basketball zu vermitteln und als Tippgeber für Sie zur Verfügung zu stehen. Ich verstehe meine Rolle als ein Wegbegleiter, der mit seinen Teams eine Abenteuerreise in der Sportart Basketball unternimmt.“

Ich freu' mich unendlich darauf wieder mit meinem Team in der Halle zu trainieren.

André

„Meine Engagement-Sterne, die mir meinen Weg zeigen sind durch Menschen erhellt worden.
Meine Mutter hat immer gesagt: „Wer gibt, der kriegt!“
Mein Mentor im Beruf hat gesagt: „Engagement ist eine Lebensaufgabe!“
Mein Mentor im Verein hat gesagt: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“
Mein Herz und mein Verstand sagen: „Sie haben Recht!“

Anna

Nach meinem Abitur wusste ich nicht so genau was ich machen will. Als mir das Freiwillige Soziale Jahr in der Gerontopsychiatrie vorgeschlagen wurde, hatte ich erst das Gefühl dem nicht gewachsen zu sein, da ich nie Berührungspunkte mit derartigen Erkrankungen gehabt habe. Doch dann dachte ich mir: „Wann, wenn nicht jetzt?“ und wagte den Sprung ins kalte Wasser. 

Mit der Zeit wurden mir sowohl pflegerische als auch organisatorische und psychosoziale Aufgaben übertragen. So konnte ich Erfahrungen in der Pflege und vor allem im Umgang mit dementiell und anderweitig psychiatrisch erkrankten Menschen sammeln und verlor mit der Zeit so einige Berührungsängste.

Ich habe Wertschätzung und Anerkennung für meine Arbeit durch das Team der Station erfahren und glaube, dass mir diese Zeit mein Leben lang bleiben wird.

Dennis

„Was mich motiviert hat beim Präviteam der Göttinger Aids-Hilfe mitzumachen? Es war/ist vor allem das tolle Gefühl sich zusammen mit Menschen unterschiedlichster Lebensweisen für einen gemeinsamen, guten Zweck einzusetzen und Licht auf Themen zu rücken, die tabuisiert werden oder in Vergessenheit geraten. Aus dem Ehrenamt nehme ich viel Menschliches mit und habe gelernt Empathie gegenüber meinen Mitmenschen zu empfinden, Vorurteile abzubauen und Personen in ihrer Individualität zu akzeptieren.“

Maja

Die Erfahrungen, die ich während meines Praktikums in den Göttinger Werkstätten für Menschen mit Behinderung und während meines Sozialarbeitsprojekt in einem Kids-Club in Costa Rica gesammelt habe, waren sehr prägend und wichtig für mich. Das Miteinander und Füreinander, die Dankbarkeit und Akzeptanz, das Vertrauen und die Freude bei der Arbeit waren jeden Tag unglaublich motivierend. Man stößt auf die unterschiedlichsten Menschen und auf eine große Anzahl an Herausforderungen, mit denen man wächst.

Martina

Das ehrenamtliche Engagement als Bürgerfunkerin und Vorstandsmitglied des StadtRadio Göttingen, hat mir die Möglichkeit verschafft mit Menschen in Kontakt zu kommen, die ich unter normalen Umständen wahrscheinlich niemals persönlich kennengelernt hätte. Eine eigene Radiosendung zu haben und zu verantworten, macht ungeheuer viel Spaß und als Vorstandsmitglied die Verantwortung für einen Radiosender und deren Mitarbeiter zu tragen ist eine große Herausforderung, aber eine noch größere Bereicherung.

Petra

Schon während meiner Berufstätigkeit habe ich möglichst vielseitige Arbeiten mit sehr viel Spaß übernommen. Dies möchte ich in meinen Ehrenämtern auch so halten: deshalb arbeite ich als Seniorenbegleiterin für das Bonus-Freiwilligenzentrum, „hüte“ die Jacobikirche einmal die Woche, bin Mannschaftsführerin meiner Tischtennis-Damenmannschaft und engagiere mich im neuen Alumni-Verein des Otto-Hahn-Gymnasiums. Meine Hoffnung dabei ist, dass ich unser aller Zusammenleben ein klein wenig besser machen kann. So kann ich auch zukünftig meine Interessen weiter ausbauen, meine Fähigkeiten für einen guten Zweck einsetzen oder sogar etwas Neues ausprobieren.

Regina

"Seit meiner frühsten Jugend bin ich freiwillig und ehrenamtlich zur Zeit als 2. Vorsitzende und Trainerin für den TSV 08 Groß Schneen, tätig. Das Engagement füllt mich aus und macht mir Freude. Ich mag es, wenn andere Menschen sich mit meiner Unterstützung fit halten können, gesund werden und sich wohl fühlen. Ich bin glücklich, etwas zu bewirken und unseren Verein voranzubringen, so dass sich alle MitgliederInnen als eine große Gemeinschaft fühlen, in der sie anerkannt und wertgeschätzt werden."

Wilhard

Engagement begeistert. Genau - ich bin als Ehrenamtlicher begeistert, dass ich mich einbringen kann an verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen! Warum? Weil es mir großen Spaß macht, für andere da zu sein, mich einzubringen und tatkräftig anzupacken.

Als Ehrenamts-Koordinator der Kirchengemeinde Geismar kann ich mitwirken, dass die verschiedenen Gruppen innerhalb der Kirche gut vernetzt sind und jeder und jede mit seinen und ihren Fähigkeiten dazu beiträgt, dass das kirchliche Leben ganz konkret Gestalt annimmt. Die Ehrenamtlichen der Kirche sind der Schatz der Gemeinde, sage ich immer. Durch sie bekommt die Kirche ein Gesicht!

Ich suche gerne den Kontakt zu den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, versuche sie zu fördern und ihnen Ansprechpartner zu sein.

Außerdem helfe ich mit bei der Göttinger Tafel, gebe dort Lebensmittel an bedürftige Menschen aus und unterstütze die Kleiderkammer der Caritas im Lager Friedland.

So gibt es in Göttingen vielfältige Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements. Ich denke, jede und jeder, der etwas Derartiges sucht, wird den passenden Einsatz finden!

Florian

Am Anfang ging es mir gar nicht darum mich zu engagieren, eher im Gegenteil, kirchliches Engagement klang eigentlich eher abturnend. Mein 14-jähriges Ich fand es viel schöner Zeit in der Gruppe zu verbringen. Das Engagement kam mit der Zeit erst dazu. Kirchliche Jugendarbeit ist deshalb so wichtig, weil viele Jugendliche damit gar nichts anfangen können, doch oft ist es dann eine Inspiration ihnen zu vermitteln, dass kirchliche Arbeit in der Gestaltung viel freier sein kann als in Sportvereinen oder anderen Institutionen. Immer noch hält mich die Gruppe am Ehrenamt fest.

Adrian

Für mich ging es im Freiwilligendienst nie um Arbeit. Durch meine Tätigkeit als Trainer einer Jugendmannschaft beim ASC Göttingen konnte ich mein Hobby Basketball weiter ausleben. Den schnellen Fortschritt der Kinder zu begleiten hat mir immer Spaß gemacht. Außerdem glaube ich, dass ich durch meine Tätigkeit persönlich einen großen Schritt nach vorne gemacht habe.

Steffen

Ich engagiere mich bei der Evangelischen Jugend und beim Kirchenkreis, weil ich dort unglaublich tolle Menschen kennengelernt habe. Außerdem ist es einfach ein tolles Gefühl, die Jugendlichen aufwachsen und sich entwickeln zu sehen. Man kann in der Jugendarbeit sehr viel bewegen. So bringt Ehrenamt Erfüllung und man findet viele gute Freunde. In der Kirche hat man zudem die Möglichkeit in jungen Jahren schon viel Verantwortung zu tragen. Dabei kann man sich selbst auch weiterentwickeln.                                                                                           

Thilo

Ehrenamtliches Engagement hat für mich viele Bedeutungen. Es geht dabei um Spaß an der Arbeit mit anderen Menschen und es ist eine Möglichkeit, viel über sich selbst zu lernen und neue eigene Interessen zu finden. Außerdem kann ich durch mein Engagement neue Wege und Ideen entdecken und mitentwickeln, und vor allem kann ich es überall machen, in Sportvereinen, sozialen Institutionen und auch in verschiedensten Projekten auf der ganzen Welt. Es ist eine gute von vielen Möglichkeiten, meinen Fußabdruck auf dem Weg in Zukunft zu hinterlassen.

Harm

Gleich, ob ich mich in der Kirche, der Kultur, für die europäische Integration, vertiefte deutsch-polnische Beziehungen oder im sozialen Bereich engagiere, möchte ich einen Beitrag zum Zusammenhalt in unserer Gesellschaft leisten. Jedes „Dankeschön“ beflügelt, da bin ich ehrlich. Aber auch wenn es ausfällt und Hilfe als selbstverständlich empfunden wird, ist das kein Problem. Denn schließlich versuche ich freiwillig, im Team mit anderen meine Leidenschaften, meine Neugier auf das Kennenlernen von Menschen aus anderen Ländern und Kulturen, auszuleben und weiterzugeben.

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